Seht und staunt!

… Denn ich habe es endlich geschafft den Header zu verändern. Er ist zwar ganz ansehnlich geworden, aber weit von dem entfernt, was ich mir für diese Seite vorgestellt oder gewünscht habe.  Aber das kann sich ja noch ändern wenn ich an der Quelle zu passendem Material sitze.

Und wo ich gerade bei der Quelle bin, nämlich Japan, es gibt neue Infos: Abflug am 15.September mit KLM – hätte ich gewusst, dass ich so oft mit denen fliegen werde, dann hätte ich Meilen gesammelt. Lustigerweise habe ich bei einem mehr oder minder Vorstellungsgespräch mal gemeint, dass es mein Hobby wäre, Flugmeilen zu sammeln. Ja, so wirklich aus der Luft gegriffen ist das wohl nicht.

Okay, zurück zum Thema: da wir am 16. vor 16 Uhr ankommen sollen fliege ich wie gesagt am 15. mit 4 Stunden Aufenthalt in Amsterdam, aber das kennen wir ja schon von Früher.

Die Offenbarung der Gestaltung unserer ersten Tage in Japan sieht folgendermaßen aus:

16 September: Arrival

17 September: General Orientaion

18,19,20 September: Japanese National Holidays

21 September: Orientation-2, Registration at the ward office

22 September: Term(Classes) start

Als kleines Extra gab es noch Informationen zu unseren kleinen Appartements. Und  als  Randnotiz: nicht, dass ich etwas gegen Studentenwohnheime hätte oder so – im Gegenteil, ich würde damit klar kommen, nachdem ich selber ein paar Jährchen in einem verbracht habe, aber zu sagen ein „eigenes“ Appartement zu haben (und wenns im Endeffekt nicht größer ist als ein Zimmer im Studentenwohnheim) hat schon was. Sehr chic.

Besagte Appartements liegen, wie wir nun endlich wissen, im Gebiet Mutsuura, welches ich dummerweise imme rmit Matsuura betiteln will. Genauer ging die Adresse leider nicht, aber im Vergleich zu „Yokohama“ ist „Mutsuura“ schon um ein ganzes Eck genauer (wer sich das nicht vorstellen kann der schaue sich bitte eine Karte an). Und das Beste:

Equipment: Fully furnished. (Private Bath, Air-conditioner, Mini-fridge, Washing Machine、TV、Bed, Table, etc.)

Und all das ganz für mich! Ja die Freude ist groß wenn ich daran denke wie es ist sich mit einer ganzen Etage die Küche zu teilen, da hilft selbst die beste Putzfrau der Welt nicht mehr viel.

Zu gerne würde ich ja die Bilder zeigen, die im Anhang sind, aber ich bin gerade nicht in der Lage, die Bilder aus dem Word-Dokument rauszubekommen, darum muss es auch ohne gehen.

Anderes Thema: wie ich heute in einem Anflug an Pflichtbewusstsein meine Texte für DaF gelesen habe, habe ich den absurden innerlichen Drang verspürt mich weiter mit dem Thema meiner letzen Seminararbeit auseinander zu setzen und nein, diesmal nicht als Vorwand (Feldforschung lässt grüßen), sondern tatsächlich mit wissenschaftlichen Ambitionen. Was macht also der motivierte Student? Er sucht auf Youtube. Im Zuge meiner kurzen und ergiebigen Suche bin ich dann auf diese kleinen Perlen gestoßen (nicht weil sie so qualitativ hochwertig sind, sondern schlicht und ergreifend unterhaltsam, zumindets für mich):

Nummer 1, dessen Kommentare einfach zu göttlich sind, ich habe schon nach den ersten Sekunden lachen müssen

Nummer 2, mit einer Synchronisation die ich besser unkommentiert lasse

Dem folgten ein paar privatere Videos, wobei ich mir bei einer „Serie“ nicht sicher bin, ob ich nicht einen bissigen Kommentar hinterlassen soll oder einfach nur mit einem Auge lachen und dem anderen weinen. Allerdings hat mich das wieder in Aufbruchstimmung ausbrechen lassen. So much to do so much to see…. nur leider gibt es keine backstreets die ich nehmen kann um mal eben 5 Monate zu überbrücken. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich wirklich „leider“ sagen soll und nicht „zum Glück“, denn immerhin lässt man alle Menschen, die man sonst mehr oder weniger sehen kann, wann man will, für einen recht langen Zeitraum hinter sich.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, präziser: ich hatte es vor den Osterferien, dass es gar nicht mal nötig ist bis nach Japan zu gehen, wenn Japan fast im wahrsten Sinne zu einem selbst kommt.

Durch das bereits erwähnte Tutor-System bin ich nun in Kontakt mit einigen Japanern – besser gesagt das Yokohama Grüppchen. So trug es sich zu, dass wir nichtsahnend einfach nur Essen gehen wollten bei dem Japaner unseres Vertrauens, dem, bei dem ich mein Praktikum absolviert habe, aber letztlich zum Billardspielen mit gewissen Angestellten gekommen sind, gefolgt vom „noch einen Trinken gehen“, auf seine Rechnung wohl gemerkt, Babysitter spielen und Nerven, die sich am liebsten die Kugel geben wollten, beziehungsweise demjenigen, der den Alkohol wohl nicht so sehr verträgt, wie er ihn trinken will – oh was freue ich mich auf die Nomikai! An jenem Abend habe ich mich wirklich gefühlt, als wäre ich schon lange in Japan, da wir den Japanern mit 2:5 weitaus unterlegen waren.

Zu dem besagten Essen-gehen kam es im Übrigen durch eine Okonomiyaki-Party, die die Yokohama Mädchen für ihre Tutoren veranstaltet haben. Auch da war schon dieses „wozu eigentlich noch den Kontinent verlassen?“ -Gefühl, aber noch nicht ganz so ausgeprägt. Umso ausgeprägter war allerdings der Morgen nach der Party, aber das würde nun doch zu sehr ausufern (nicht, dass ich das nicht sowieso schon täte, aber ich muss den Schreibmangel der letzten Zeit ja irgendwie kompensieren). Interessant war allerdings, dass sie das Okonomiyaki nicht richtig hinbekommen hatten. Nun ja, Alkohol destilliert und killt alle Geschmacksnerven – hoch willkommen! Nein, so schlimm war das natürlich bei weitem nicht, aber es hat bei uns doch schon für gen Norden wandernde Augenbrauen gesorgt.

Ich denke, ich habe mich „literarisch“ genug ausgetobt für heute.

Nachsatz: ich habe gerade neue Tags eingeführt bei denen ich mir sicher bin, dass sie in Zukunft noch weitaus häufiger gebraucht werden… |D

Bis zum nächsten Mal werde ich über die quälende Frage nachdenken: Pro oder Kontra Smilies in meinen Einträgen?!

Nachsatz 2: und hier eine richtige Perle! Ich wünschte, die hätte ich damals für meine Arbeit gefunden… Das schreit ja geradezu nach einer Fortsetzung

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