Tick Tack
31/12/2010

So vergeht die Zeit! Heute ist der 31ste Dezember und wir drei von der Yokohama werden uns zusammensetzen und eine Privatparty halten, nachdem in Japan Silvester/Neujahr nicht so wie bei uns die Party-Zeit ist.

Gut, dann lass ich mal die Knöchel knacken und versuche mich, mit Hilfe meines Kalenders im Handy – wer auch immer den eingebaut hat sei gesegnet- an den letzten Monat vom 8. an zu erinnern. Wie im letzten richtigen Eintrag geschrieben war der Plan sich die Beleuchtung von Minato Mirai anzuschauen – aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt nd während ich mich so zurückerinnere brauch ich erstmal ne Zigarette. Bin gleich wieder da. Haha.

So, frisch eingeräuchert wie die heiligen drei Könige bin ich wieder da und bereit zu allen Schandtaten und schmutzigen Details – die im übrigen nicht mal vorhanden sind, aber wenns zur Unterhaltung der Leserschaft dient kann ich gerne welche einbaun! :D

Okay, nach der Uni ging es auf nach Yokohama um mich mit Ken zu treffen, wie gesagt, Minato Mirai. Vorher waren wir noch, nach kurzen Irrungen und Wirrungen weil wir bei der falschen Station ausgestiegen sind, in China Town. Noch immer nicht gerade mein Lieblingsviertel, aber was solls. Danach gings zum Yamashita Koen und von dort aus Richtung Minato Mirai.

Da der Herr so gut wie keine Kondition hat haben wir da ne Weile gesessen, was ziemlich kalt geworden ist, aber hübsch anzusehen war es schon.

Bei den roten Backsteingebäuden war ne große Eisflauffläche und …. ein Weihnachtsmarkt! Eigentlich wollte ich da nochmal hin, aber war am Ende nicht mehr. Wenn der im Laufe der Zeit nicht noch größer geworden ist, ist das allerdings auch kein Verlust. Wäre wahrscheinlich eh viel zu teuer gewesen.

Nach ein bisschen Window-Shopping gings zurück nach Yokohama mit den obligatorischen Purikura.

Keine Ahnung wieso, aber nachdem wir, beziehungsweise er, noch essen waren ist es dann doch recht spät geworden und gedanklich sah ich schon meine letzte Bahn davon rauschen also war nach 10 Minuten meine große Klappe schneller als mein Hirn, obwohl sie lange miteinander gerungen haben, und ich meinte er kann auch bei mir übernachten, da sein Bus nach Hause schon weg war xD“ Ja, nicht unbedingte die beste Idee die ich je in meinem Leben hatte und ich sehe aus 9000 Kilomenter Entfernung meine Mutter den Kopf schütteln. Keine Angst, nix passiert xD

Sehr lustig war die Situation als Ali dann am nächsten Morgen bei mir läuten kam.  Diese Situation schrie verdammt laut nach dem Standartspruch “ es ist nicht das, wonach es aussieht“ Haha. Das hätte man filmen sollen, wie so vieles was hier passiert. Irgendwann am Nachmittag hab ich Ken dann zum Bahnhof gebracht um am nächsten Tag gings wieder in die Uni.

Am Samstag hatte mich dann mein Englischnachhilfeschüler dazu eingeladen, einmal mit in seinen Club zu kommen, der sich Toastmasters nennt. Es geht darum spontan oder vorbereitet Reden zu halten, eher unterhaltsame. Das hat gute 2 Stunden gedauert und der Lucker der ich nunmal bin war am gleichen Tag noch 忘年会 Bonenkai angesagt. Im Dezember feiert man mit Freunden, Kollegen, Geschäftspartern und eigentlich mit jedem den Abschluss des Jahres – ich paraphrasiere: man geht so gut wie einen Monat lang nur trinken. Die Leute waren alle sehr nett und während der Feier wurden nochmal spontan Reden gehalten zu Themen wie „Was, was in diesem Jahr passiert ist möchtest du am liebsten vergessen“, das war übringens das Thema meines Schülers und wie ihm dies offenbart wurde kam von der Seite das spitze Kommentar „deine Familie“. Da ich ihn nun doch schon ein bisschen besser kenne fand ich das sogar relativ treffend, aber pssst.

Leider hab ich von diesem Abend nur ein Bild vom Essen. Ich bin so ein Fotomuffel manchmal. Das sollte ich ändern!

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass es verdammt gut war! Sehr interessant war es auch das ganze Hierachie-Verhalten zu beobachten: wer schenkt wem immer nach und so weiter, hab ich bis jetzt noch nie wirklich live erlebt. Nun ja, da ich Gast war hatte ich eh ne Sonderrolle.

Mein schlaues Handy verrät mir, dass wir am Montag den 13ten mit Haruka und Makiko zusammen in ein Izakaya gegangen sind. Ibuki hatte leider keine Zeit – aber das kennen wir ja schon. Hoffentlich können wir alle 6 mal was im Januar unternehmen, bevor dir drei nach Wien gehen. Aw, ich werd sie vermissen!

Wenn Makiko angetrunken ist, ist ja sooo zucker haha. 兄さん!Sie hat die Leute die dort gearbeitet haben nicht ganz korrekt angesprochen, was sehr lustig war. An dem Tag beschlossen Makiko, Haruka und ich nochmal was trinken zu gehen, aber dazu später mehr.

Kurz davor hatte ich übrigens das Projekt Haare nachfärben gestartet und was soll ich sagen, es ist mir so gut gelungen, dass ich erschrocken bin, beziehungsweise sehr fassungslos war, als ich den Spiegel geschaut hab und die ganze Zeit über nur „Oh mein Gott!! OH MEIN  GOTT!!“ gerufen habe. Ja, so blond war ich noch nie, zumindest nicht auf dem Kopf (Vorsicht: Blondienenwitzanspielung).

direkt nach dem Färben

Es folgte der nächste Tag, diesmal ohne Nachhilfe, aber wieder mit einem Bonenkai. Wie gesagt, im Dezember torkelt man von einer Feier zur nächsten.

Und ich brauch ne Pause vom Tippen. Mach ich bereits seit über ner Stunde. Haha.

Okay, Bonenkai: Treffpunkt Hinodecho. Hat ein bisschen was von Kabuckicho in Tokyo nur … anders. Es ist kleiner und irgendwie familiärer. Zuerst hab ich mich mit meinem Englischschüler getroffen, da sein Geschäftspartner, der Sponsor dieses Abends, noch auf einer andren Feier war. Der Plan war zuerst Essen gehen und dann Kyabakura. Da ich diesaml darauf vorbereitet war hab ich mich dem entprechend zurecht gemacht was auch Anklang gefunden hat :D Leider hab ich kein gutes Bild machen können D: na ja. Als wir beim Essen saßen gesellte such dann irgendwann Masuda-san zu uns, welcher auch recht lustig drauf war und schon drauf und dran war mich an seinen Sohn zu vermitteln, nachdem er vergeblich versucht hat seinen Ehering von seinem Finger zu lösen. Lol. Nach dem essen sind wir wieder zu dem gleichen Club, in dem ich schon einmal mit meinem Schüler war, allerdings wurden wir um eine halbe Stunde vertröstet, die wir dann in einer Bar verbracht haben. Eine ECHTE Bar mit RICHTIGEN Cocktails! Und einer Katze! Wie es dann Zeit wurde sind wir wieder zum Club und die Mädels haben mich wieder erkannt und sich an sehr viel erinnernt, worüber wir geredet haben. Wieder mal ein sehr gelungener Abend. Bis es, wie immer, Zeit zum Heimgehen war. Ja, ich hab die letzte Bahn erwischt, die mal wieder nur bis Kanazawa-Bunko, einer Station vor meiner, ging. Da ich mir allerdings doch ein wenig unsicher war hab ich einen Bahnhofsangstellten gefragt in welche Richtung ich muss und dann schickt mich dieser *PIEP* doch tatsächlich in die falsche Richtung! Ich laufe also und laufe und laufe, bis ich bei Nokendai ankomme. Die nächste Sation nach Bunko, nur halt in der falschen Richtung. Sehr sehr verzweifelt schaue ich also auf den Plan und gehe, eine andere Wahl hatte ich eh nicht, wieder zurück nach Bunko. Und Nachrichten wie „Take care…“ haben meine Stimmung auch nicht unbedingt gehoben. Nach über 7 Kilometern, ich habs nachgeschaut, und über 2 Stunden war ich dann gegen halb vier, ich wiederhole: HALB VIER endlich daheim. Ich hab zwar sehr sehr viel getrunken an dem Abend, war aber kein Stück angetrunken und wenn ich es gewesen wäre, wäre ich sicher wieder nüchtern gewesen.

So weit so gut, aber der Monat ist noch lange nicht vorbei. Haha…. und ich hab nur noch 2 Stunden zum schreiben bis wir uns zur Privat-Party zusammensetzen.

Am nächsten Tag bin ich mal wieder, war ja schon so lange nicht mehr da, Richtung Yokohama gefahren, weil ich mich wieder mit Ken getroffen habe.  Zuerst meinte er, dass er ne halbe Stunde (ich wundere mich schon gar nicht mehr – ein pünktlicher Japaner ist hier so selten wie Schnee in Tokyo) zu spät kommt. Okay, bin ich halt ein bissl was essen gegangen und dann dafür im Gegenzug auch zu spät gekommen.  Na ja, vielleicht 5 Minuten oder so, das zählt nicht! Nach ner Runde Karaoke sind wir dann noch Essen gegangen. Und ja, natürlich Purikura.

Danach sind wir wieder zu mir gefahren. Das Schicksal derer die ne eigene Wohnung haben. lol

Da die Zeit knapp wird spar ich mir den Rest und wandere zum nächsten Tag mit Action: den 19ten!! Das Lynch Konzert! Ein Wunder, dass ich überhaupt noch eine Karte bekommen habe! Und was soll ich sagen, es war wirklich großartig. Eigentlich war noch geplant mich davor mit Kazuki, Ma-kun und Masa zum Karaoke zu treffen, aber da 2 von den drein krank waren hat sich das erldigt, wird aber am 7.1. nachgeholt :D

Was soll man zu einem Konzert schreiben, viele laute gute Musik und ein Muskelkater am nächsten Tag! An dem Tag hab ich eh zu genüge vom Handy aus geupdated, also springen wir weiter zum nächsten Punkt.

Nachhilfe am 21sten. Wäre eigentlich ganz normale Nachhilfe gewesen, wenn mein Schüler nicht gemeint hätte mich aufbauen zu müssen. Haha <3 Er wollte eigentlich sofort mit mir in ein Izakaya pilgern, aber eine Stunden haben wir dann doch circa was gemacht, eher weniger, und ich hab trotzdem das volle Gehalt bekommen. Ja, und wie wir dann so getrunken haben hat er mich dazu überredet die blödeste Mail meines Lebens zu schreiben. Wirklich. Aber danach hab mich besser gefühlt. Danke. Nachher sind wir noch kurz zum Karaoke gegangen, wo ich dann zu spüren bekommen hab, dass der Gute ein bisschen zu viel getrunken hatte. Na ja, war nicht schlimm aber sehr sehr seltsam.

Durch den Regen ging es dann Heim, dieses Mal sogar von Oppama aus, meiner nächsten Station! Himmlisch wenn man sonst immer von Bunko aus läuft.

Dann kam der 24ste, das erste Mal nicht nur nicht in Deutschland, sondern auch ganz ohne Familie. Aber ich muss sagen, da hier in Japan eh nicht wirklich Weihnachtsstimmung oder ähnliches aufgekommen ist war es nicht so schlimm. Da ich nicht wirklich nen Plan hatte, was ich an dem Tag machen soll, aber ehrlich gesagt auch nicht alleine daheim rumsitzen wollte habe ich ein bisschen Sozial-Networking betrieben und mir doch noch was ausmachen können. Ich hab mich mit Hiro, den ich mit Ali auf der Party in der Ginza genenngelernt hab getroffen. Gegen Nachmittag haben wir uns in Shibuya getroffen, nachdem ich diesmal zu spät war – hatte dummerweise die langsamste Bahn erwischt und es verpleilt umzusteigen. Aber ich bin wenigstens so nett Bescheid zu sagen BEVOR der andre schon am Treffpunkt wartet. Wir sind ne ganze Weile durch Shibuya gelaufen und hatten eine sehr nette Unterhaltung über Musik, wobei ich ihn bei den japanischen Bands um längen geschlagen hab. Haha!! Danach, wer hätte es gedacht, Karaoke. Und mal wieder bin ich an jemanden geraten, der singen kann, war sogar mal Sänger in ner Band. Ich hab wirklich ein Händchen dafür :D Anschließend noch einen Abstecher in mein erklärtes Lieblingsizakaya, von dem es in Yokohama auch eins gibt <3 und natürlich Purikura. Ich hab noch nie erlebt, dass jemand in Wirklichkeit und auf einem Puri so anders aussieht. Nur das mir in dem Fall die Wirklichkeit mehr zusagt. Selten aber wahr!

Ja, da hat jemand die Kamera schon nicht mehr ruhig halten können. Haha.

Ich muss sagen, an diesem Tag war ich gut drauf bei den Bildern |D eine meiner Lieblingsserien!

Sehr netter Abend! Der Arme hat übringens morgen Geburtstag und muss damit leben, dass man ihm ein „Frohes neues Jahr“ und nicht „Alles Gute zum Geburtstag“ wünscht, aber ich werd mich „erbarmen“.  Nach dem Izakaya waren wir, beziehungsweise er, noch was essen und wie wir da so sitzen und uns unterhalten schaut er gebannt nach rechts. Ich dreh mich auch um und schau irritiert den Typen an, der ein bisschen weiter weg von uns sitzt, bis Hiro dann meinte, dass das sein kleiner Bruder wäre! Epic! Tokyo – diese Stadt ist zwar groß, aber lange noch nicht groß genug! Sehr lustig.

Am 25sten sind Ali, Clara und ich dann zum KFC gepilgert um ganz traditionell japanisch (Achtung: IRONIE – nun ja, wie mans nimmt lol) dort zu essen. Die Portion war wirklich riesen groß, aber ein Kuchen musste trotzdem noch sein.

Danke Danke Danke an Alis Onkel, der die uns gesponsort hat, was bei einem Preis von ca. 45 Euro (für einen Kuchen!) irgendwie auch nötig war. Aber der Kuchen war gut. Sehr gut!

Am gleichen Abend hieß es für mich mal wieder: Yokohama~! Ich hab mich mit Haruka getroffen, da wir beide solche Suff-Köppe sind, aber ich wiederhole mich -> Dezember in Japan. Haha, ja ich weiß…

Okay, nochmal kurz ne Pause vorm Endspurt. Außerdem muss ich Videos hochladen :D

Wieder da, ich hoffe ihr haltet durch mit Lesesen, ich halt mit dem Schreiben ja auch durch!

Zuerst ging es in ein sehr sehr retro-mäßiges Izakaya, in dem Haruka reserviert hatte. Alles ein bisschen Vorkriegsmäßig, Einrichtung sowie Musik. Sehr Lustig. Die Getränke warn, nun ja, ziemlich gestreckt aber das Esser sehr billig.

Kleines Video, weils so nett war

Die Musik ist doch genial oder? Nach den, ja ihr wisst es schon, Purikura, zogen wir weiter in meinen Izakaya-Favoriten.

Wir haben wirklich viel geredet, besonders über Bezihungen und dumm doch einige Männer sind. Haha. Awesome. An dem Abend hab ich seit längerem auch mal wieder zu viel erwischt, was ich allerdings erst am nächsten Morgen festgestellt habe, denn auf dem Heimweg hatte ich, auch dank meiner Party-Playlist auf dem MP3 Player auch alleine sehr viel Spaß, wobei, keine Ahnung warum, Ma-kun plötzlich meinte mir Mails schreiben zu müssen. Wenigstens hatte ich dadurch noch mehr Unterhaltung.

Letzter Programmpunkt war Hakone am 28sten mit meinem Deutschschüler. Gegen eins haben wir uns in Kamiooka getroffen, wo er ein Auto gemietet hat. Und Herr im Himmel, das sind Preise… von 1 bis 6 mehr als 70 Euro. Holla die Waldfee. Aber es war ne sehr schöne Fahrt, wunderschöne Gegend und ich hab auch den Fuji gesehen und war sehr erschlagen von seiner größe. Ich hab zwar ne Menge Videos gemacht, aber irgendwie zeigen sie nicht so wirklich wie schön es war, deswegen spar ich mir das Hochladen. Irgendwo in der Gegend um Hakone sind wir dann für ganze 10 Minuten ausgestiegen. Haha, da wir ja um 6 das Auto wieder haben abliefern müssen, mussten wir gleich wieder fahren, aber er hat mir noch ein Omiyage gekauft: einen Anhänger fürs Handy aus Holz, die wohl recht berühmt sein sollen. Danke! Die ganze Zeit über haben wir Klassik gehört, auch Beethovens No.9 :D nette Abwechslung!

Danach sind wir noch zu einer alten Freundin von ihm gefahren, die die Besitzerin von einem スナック Snack ist, da wird man auch von einer oder meherern Damen bewirtet und trinkt und singt. Der Plan war sie zu überraschen: mein Schüler hat mich vorgeschickt um ins Geschäft zu gehen und sie auf Englisch zu fragen, ob ich auch rein kann, obwohl ich nur Englisch spreche. So eine süße Reaktion!! Aw! Sie hat auf sehr reizende Art und Weise abgelehnt und dann kam mein Schüler dazu und hat sie aufgeklärt, und dan kam sie auch drauf, dass ich sie die ganze Zeit verstanden habe. Sehr lustig. Mit der Zeit sind dann auch immer mehr Gäste gekommen, darunter noch ein alter Bekannter von der Schule. Die Besitzerin will übrigens auch bei mir Nachhilfe nehmen :D ich frag mich nur, wie das bei ihrem Level wird. Ich werd mich anstrengen! Einer der anderen Gäste nahm auf einmal 5 Mandarinen vom Tresen, legte sie mir vor die Nase und meinte, ich soll sie mitnehmen. Haha, keine Ahnung warum, aber danke! Ich weiß nicht mehr wieso, aber an irgendeinem Zeitpunkt waren dann alle der Meinung mal meine Haare anfassen zu müssen. Seltsam, aber irgendwie auch unterhaltsam. Sollte mich nicht wirklich stören. Anscheinend hat mein Schüler, sehr guter Sänger, er tritt auch auf, Gefallen an Gackt gefunden. lol  Ich hatte  ein Lied von ihm gesungen und da wir beide auch eines gemeinsam singen wollten, unser Geschmack dann aber doch etwas auseinander driftet, haben wir uns dann auf ein Kinderlied geeinigt. Es hat sich doch gelohnt, dass ich das an der Uni gelernt hab! Yeah!

Und noch ein kleines Video.

 

So, ich bin am Ende, im wahrsten Sinne! Good Job wer durchgehalten hat und bis jetzt gelesen hat! Vielen Dank!

Wie man sehen kann, ein sehr voll gepackter Monat, und wenn man die emotionalen Sachen mal weg lässt, eine wirklich grandiose Zeit die mir viel Spaß gemacht hat, auch das Zurückerinnern beim Schreiben.

Noch 4 1/2 Stunden bis das Jahr um ist. 2011 ist das Jahr des Hasen, ich bin auch im Jahr des Hasen geboren worden :D ich seh das mal als positives Zeichen – ein bisschen Aberglaube muss sein.

 

Danke an alle die mich in diesem Jahr begleitet und unterstützt haben!

Egal ob gute oder schlechte Momente, ich bereue keinen davon und bin, zumindest die meiste Zeit, froh mein Leben so führen zu können wie ich es tue, was ohne euch alle unmöglich wäre.

 

VIELEN DANK!

Love ya all <3

 

Ich hoffe wir können nächstes Jahr noch besser machen!

 

PS: Plan der nächsten Tage

in ner halben Stunde: 3 Personen exklusiv Party

1.1. : 初詣 Hatsumode, erste Besuch eines Tempels/ Schreins im neuen Jahr  in Kamakura mit Ali und Clara

2.1. : will ich in Shibuya ein Geburtstagsoutfit kaufen, es ist a) nur noch ein Monat und b) SALE xD es wird ein Kampf

3.1. : Hatsumode (na ja, nicht wirklich lol) in Kawasaki – weil wider alles Erwarten der Berg mal zum Propheten kam  ….

 

お疲れ様☆

So so, sie will also nach Japan?
16/01/2010

Ja in der Tat, genau das will sie und wird sie hoffentlich auch tun, nachdem die ganze Odyssee an Formularen, Motivations- und Empfehlungsschreiben mal vorbei ist. Da mich eben jene Dokument so lustig im Kopf gemacht haben, man bedenke es ist 3 Uhr 34 – nachts, or read: ich hab mir die erste Hälfte des Tages mit einer Artikelbesprechung um die Ohren geschlagen und zweite mit dem Übersetzten eines fast 2-Seitigen Motivationsschreiben ins Japanische, sodass mein Hirn zwar nur mehr Matsch ist aber auf wundersame Weise genau in jenen Momenten monströse Satzkonstruktionen zu produzieren in der Lage ist, kam mir doch die größenwahnsinnige Idee jetzt schon mit meine Memoiren des Auslandsjahres zu beginnen obwohl ich noch nicht einmal da bin. Punkt.

So sieht man mal, was erstmal an Aufwand und Zeit im Voraus investiert werden muss, wobei ich ja gestehen muss, dass es Menschen gibt, die da weitaus schlimmer dran sind; soll heißen, dass es wortwörtlich ein Stapel ist, der sich vor ihnen auftürmt und wie sei großer Bruder Babel darauf wartet vernichtet zu werden. Viel Glück!

Meine gefühlsmäßige Odyssee als ich erfahren habe, dass ich ein Jahr im Ausland studieren werde erspare ich mal der Welt und vor Allem mir selber. Wir wollen ja aus einer Mücke keinen Elefanten machen wie gewisse Professoren S., welche sich in einem Labyrinth an Fehlinformationen verlaufen machen und somit nicht nur sich sonder auch mir das Leben erheblich schwerer machen. Warum nicht einfach auf die simple Idee kommen einen erfahren Kollegen D. zu fragen, welcher sich nur ein paar Tage später als ein Musterbeispiel eines zu fragenden Professors herausgestellt hat. Schnell, Präzise und unkompliziert – der Traum eines jeden Bittstellers.

Da fällt mir ein, ich habe noch gar nicht erwähnt wohin die Reise denn geht wenn ich meinen Koffer gepackt habe. Final Destination (nun ja, besser nicht) : Städtische Universität Yokohama!

Warum nun die Yokomhama? Gute Frage, wer eine Antwort weis möge mich doch bitte erleuchten. Natürlich habe ich die Yokohama in meiner Rangliste gehabt, allerdings hat sie von  ganzen 3 Plätzen den bronzenen erwischt, offensichtlich aber nicht bei der höheren Macht M., welche die Plätze (zuweilen willkürlich?) verteilt hat. Das Interessante ist, dass ich mich bereits für die letzte Reise nach Jeruslam beworben habe, allerdings hatte ich da die Yokohma in meiner Platzierung geflissentlich ignoriert woraufhin die hohe Macht M. mich fragte, warum ich denn nicht an die Yokohama will, die liegt ja so schön am Meer. Gerne hätte meine innere Stimme geflötet, dass es mir eigentlich egal ist wohin sich mich schicken, solange sie es überhaupt tun, aber da war das Stimmchen wohl zu langsam und ich Quittierte diese Aussage mit Schweigen. Das Ende vom Lied kennen wir ja, dieses Mal stand die Yokohama mit dabei und simsalabim – da werde ich hin geschickt. Zufall? Mutwillige Manipulation? Schicksal? Das kann mir wohl nur die hohe Macht M. beantworten, aber um ehrlich zu sein vermeide ich lieber jegliche Konfrontation mit ihr wenn es geht.

Inzwischen ist es 4 Uhr 33 und mein Gehirn nicht mehr ganz so enthusiastisch was unterhaltsame verschriftlichte Selbstgespräche angeht.

So viel zu momentanen Veränderungen.

Und irgendwann werde ich auch meinen Header verändern, jawohl!