ein wahres Wort
15/03/2011

+++ Altkanzler Schmidt verteidigt Japans Informationspolitik +++

[14.19 Uhr] Helmut Schmidt hat Verständnis für die zurückhaltende Informationspolitik der japanischen Regierung im Zusammenhang mit den Atomunfällen in Fukushima. „Es ist notwendig, vermeidbare Paniken zu vermeiden“, sagte Schmidt in einem Interview mit der „Zeit“. „Die Regierung ist nicht gezwungen, alles zu sagen, was sie weiß. Sie ist nur dazu gezwungen, dass das, was sie sagt, der Wahrheit entspricht.“ Sie dürfe nicht lügen. Der Ex-Kanzler wandte sich dagegen, die Katastrophe in Japan für die innerdeutsche Atomkraft-Diskussion zu missbrauchen. Schmidt verwahrte sich dagegen, als großer Vorkämpfer für die Atomkraft wahrgenommen zu werden.

 

Ich stimme voll und ganz zu! Was ich von den Medien daheim mitbekommen und von den Politikern finde ich zum Teil beschämend! Natürlich sollte man nichts herunter spielen, aber was nützt es Panik zu machen? Was bringt es, wenn gewisse Botschaften jetzt schon Jod-Tabletten verteilen? Was bringt es, wenn in Deutschland Menschen Geigerzähler kaufen?!

Rationales Denken scheint Mangelware…

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Licht ins Dunkel
13/03/2011

beziehungsweise genau das Gegenteil.

Vor wenigen Stunden wurden planmäßige Stromunterbrechungen angekündigt, die im 3 Stunden-Takt durch Provinzen und Bezirke zirkulieren um Strom zu sparen, was in Anbetracht der mangelnden Versorgung (durch Ausfall der Kraftwerke) auch nicht verwunderlich ist

 

Zu diesem Zweck wurden 5 Gruppen eingeteilt – und irgendwie blick ich nicht durch

laut einer Kolegin der Uni bin ich Gruppe 1, die einmal morgens und einmal nachmittags Stromausfall hat, laut einem Freund hätte ich von 2 bis 7 keinen Strom und laut ner Internetseite fällt Yokohhama sogar in 3 Gruppen womit ich fast den ganzen Tag keinen Strom hätte

 

ich tappe, morgen sogar wortwörtlich, im Dunkeln

Geschüttelt, nicht gerührt
12/03/2011

Ein Erdbeben nach dem anderen im Moment, wobei die Epizentren über die japanische Landkarte wandern – irgendwann spiel ich Punkteverbinden damit

 

Interessant ist es auch den Inhalt der Nachrichten im Inland (Japan) und Ausland zu vergleichen, wo die Situation der Atomkraftwerke ja sehr sehr dramatisch dargestellt wird…

Da weiß man gar nicht mehr, wem man nun glauben schenken soll und ganz ehrlich, ich bin es auch langsam leid. Es ist super anstrengend das alles zu verfolgen, aber es nicht verfolgen kann man auch nicht, wenn man sich hier befindet.

 

Und gerade wieder eine Erdbebenwarnung – diesaml aus der anderen Richtung (die, die wir schon gewohnt sind)